Editorial

Philippe Op De Beeck, CEO APCOA PARKING Group
Philippe Op De Beeck, CEO APCOA PARKING Group

Liebe Leserinnen und Leser,

in unserem ersten Newsletter des Jahres 2019 möchten wir Sie über die vielen Innovationen informieren, die APCOA PARKING seit 2018 auf den Markt bringen konnte. Ganz vorn steht dabei die digitale Plattform APCOA FLOW – ein zentrales Element auf dem Weg in die Digitalisierung unseres Unternehmens. Es handelt sich um eine offene Plattform, die wir gemeinsam mit verschiedenen Partnern entwickelt haben und über viele weitere Kooperationen rasch weiter ausbauen. 

Partnerschaften sind für uns ein wichtiges Instrument für Innovationen. Daher sind wir Teil des SynCoPark Konsortiums, einem Forschungsverbund der TU Braunschweig und weiteren Unternehmen, die gemeinsam die Standards für das autonome Parken in Parkhäusern definieren. Parallel werden neben der Standardisierung auch rechtliche Fragestellungen betrachtet und im Rahmen einer Geschäftsfeld- und Geschäftsmodellentwicklung neue wirtschaftliche Perspektiven untersucht.

Nicht unerwähnt bleiben darf in einem Rückblick für 2018 die Eröffnung des APCOA-Parkhauses Royal-Hamilius in Luxemburg mit 626 Stellplätzen in moderner, hochfunktionaler Umgebung – damit ist APCOA PARKING in Europa in insgesamt 13 Ländern aktiv.

Sollten Sie übrigens vom 12. bis 15. März auf der MIPIM in Cannes sein: Besuchen Sie uns gerne am Stand P4 C 1. Wir freuen uns auf Sie!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Philippe Op de Beeck

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News

 

Smart Mobility - APCOA definiert mit Partnern Standards für autonomes Parken

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APCOA beteiligt sich an einem Forschungsprojekt, das Standards für das autonome Parken in Parkhäusern schaffen will. Wissenschaftler der TU Braunschweig statten dafür gemeinsam mit Partnern aus der Industrie ein neu erbautes Forschungsparkhaus mit digitaler Infrastruktur aus. Am Flughafen Braunschweig soll unabhängig vom Fahrzeughersteller, Infrastrukturdienstleister, Parkhausbetreiber oder dem jeweiligen Automatisierungsgrad das autonome Parken möglich sein. 

Die Teilnehmer des Projekts mit dem Namen SynCoPark wollen ebenfalls die Perspektiven für neue Geschäftsmodelle in Parkhäusern als Mobility-Hubs untersuchen. Ziel ist, nicht nur standardisierte Lösungen für entsprechende Neubau-Parkhäuser zu schaffen, sondern auch für die Nachrüstung bestehender Garagen. Zum ITS Weltkongress 2021 in Hamburg will SynCoPark das Elbphilharmonie-Parkhaus mit den Ergebnissen des Projekts ausrüsten. 

https://www.tu-braunschweig.de/aip/dlm/forschung/projekte/syncopark

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Case Study

 

Meilensteine auf dem Weg der digitalen Transformation

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APCOA PARKING wird zu einem digitalen Unternehmen. Im vergangenen Jahr ist der Wandel von einem business-zentrierten Parkhausbetreiber zu einem verbraucher-orientierten Anbieter von Mobilitätsdiensten und digitalen Services entscheidend vorangekommen. Die Einführung der Plattform APCOA FLOW, zu der auch eine Smartphone-App für Konsumenten gehört, war ein wichtiger Meilenstein. Für den Ausbau digitaler Angebote hat APCOA einen agilen Prozess etabliert, mit dessen Hilfe in nur zwei Wochen neue Funktionen entwickelt und auf den Markt gebracht werden können.

Die Plattform APCOA FLOW ist offen und skalierbar und ein zentrales Infrastrukturelement der digitalen Transformation. Dadurch ist APCOA auch in der Lage, neue Kooperationen einzugehen. Gespräche mit potenziellen Partnern aus der Autoindustrie, mit Carsharing- und Autovermietungsanbietern sowie Tankkarten-, Flottenmanagement- und E-Ladeunternehmen werden bereits geführt. Bereits heute können 1,4 Millionen Volkswagen-Leasingkunden in Deutschland APCOA FLOW nutzen. 

2018 wurde auch die „APCOA Digital Academy“ gegründet, in der die Mitglieder unserer internationalen Marketingteams für die Vermarktung der neuen kundenzentrierten und datengetriebenen digitalen Angebote geschult werden.

Mehr über die offene Plattform APCOA FLOW erfahren Sie im Interview mit Chris Hewertson, Chief Information Officer (CIO) von APCOA PARKING.

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Interview

 

Innovation funktioniert nur über Benutzerfreundlichkeit

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Chris Hewertson, Chief Information Officer (CIO) von APCOA, treibt maßgeblich die Themen Technologie und Innovation voran. Er erklärt, welche Meilensteine auf dem Weg in die digitale Transformation von APCOA PARKING für ihn im vergangenen Jahr die wichtigsten waren. 

Sie haben 2018 die Digitalisierung von APCOA vorangetrieben. Welchen Stellenwert hat das Erreichte?

Wir haben mit APCOA FLOW eine Plattform eingeführt, mit der wir nun schnell die Anzahl unserer Kunden und den Umfang unserer digitalen Erlöse steigern können. Außerdem haben wir damit die Grundlage für Kooperationen mit anderen Mobilitätsunternehmen geschaffen, die uns weiteres Wachstum ermöglichen. 

Gibt es einzelne Erfolge, auf die Sie besonders stolz sind?

Als ein konsumentenzentriertes Unternehmen müssen wir in erster Linie immer darauf schauen, ob unsere Kunden unsere Angebote annehmen. Das ist uns mit der Markteinführung unserer App APCOA FLOW gelungen. In Deutschland, Dänemark, Norwegen und Italien haben wir mittlerweile insgesamt mehr als 250.000 Nutzer. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 

Was sind Ihrer Ansicht nach die wichtigsten Faktoren, die über Erfolg oder Misserfolg einer neuen App entscheiden?

Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass wir eine echte Innovation auf den Markt bringen. In Deutschland haben wir APCOA FLOW gleichzeitig in 200 Parkhäusern implementiert und damit auf einen Schlag mehr als 100.000 Stellplätze angeschlossen. Eine App, mit der die Navigation zum nächsten Parkplatz aus einem so großen Angebot erfolgt und dazu noch die ticketlose Ein- und Ausfahrt per RFID-Chip sowie das automatische elektronische Bezahlen bei voller Transparenz über alle Transaktionen ermöglicht, hat es bis dahin noch nicht gegeben. Aber Innovation funktioniert nur über Benutzerfreundlichkeit. 

Deshalb mussten Sie sich auf die einfache Bedienbarkeit der App konzentrieren. Ist das die wichtigste Grundlage für die Wachstumsperspektiven von APCOA FLOW?

Es war in der Tat ganz besonders wichtig, dass wir eine App entwickeln, die intuitiv zu bedienen ist. Sonst wäre sie von den Kunden nicht angenommen worden. Und anhand des Feedbacks der Nutzer wird die App kontinuierlich weiterentwickelt und mit neuen Features ausgestattet. Genauso wichtig ist aber auch die dahinterstehende Plattform, die dank API sehr kompatibel, frei skalierbar und offen für weitere Kooperationspartner ist. Wir sind in vielen erfolgversprechenden Gesprächen. Damit entwickelt sich unser Geschäftsmodell und auch das unserer Partner kontinuierlich weiter.

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