Editorial

Philippe Op De Beeck, CEO APCOA PARKING Group
Philippe Op De Beeck, CEO APCOA PARKING Group

Liebe Leserinnen und Leser,

rund 2.100 Aussteller und knapp 45.000 Besucher sorgten bei der diesjährigen Expo Real für Rekordzahlen. Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten über die zukünftigen urbanen Entwicklungen – und Lösungsmöglichkeiten, diesen zu begegnen. Das war auch das Thema der Podiumsdiskussion „Wie wollen wir leben? Neue Mobilitätskonzepte als integraler Bestandteil zukunftsfähiger Quartiersentwicklung“, an der unter anderem Frank van der Sant, CCO der APCOA PARKING Group, teilnahm. Mehr dazu erfahren Sie im Interview dieser Ausgabe.

Einige der dort vorgestellten Möglichkeiten, sind Teil der digitalen Transformation, die APCOA PARKING aktuell durchläuft. Im Zentrum steht eine skalierbare digitale Plattform, auf der neue kundenfokussierte Dienstleisten wie unsere App APCOA FLOW entstehen. Das ticket- und bargeldlose und stressfreie Parkerlebnis wird mittlerweile international ausgerollt und hat inzwischen bereits über 100.000 Nutzer gefunden hat. Weiter Informationen finden Sie in unserer Case Study.

Unsere Internationalisierung haben wir auch mit einer neuen Landesgesellschaft in Luxemburg weitergetrieben. Mit dem neu eröffneten Parkhaus Royal-Hamilius in Luxemburg konnten wir ein herausragendes Objekt im Herzen der Stadt in unser Portfolio aufnehmen, das auch mit künstlerischen Reizen zu begeistern weiß. Erfahren Sie mehr dazu in unseren aktuellen News. 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Philippe Op de Beeck

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News

 

Künstlerisch wertvolles Parkerlebnis im Herzen von Luxemburg

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Im September hat APCOA mit dem Parkhaus Royal-Hamilius in Luxemburg einen neuen Markt erschlossen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Luxemburg und CODIC sind rund 630 moderne und sichere Parkplätze im Zentrum entstanden. Zur Eröffnung waren neben Philippe Op de Beeck, CEO der APCOA PARKING Holding, und Detlef Wilmer, dem Geschäftsführer der APCOA PARKING Deutschland GmbH, auch ranghohe Vertreter der Stadt vor Ort. Die Bürgermeisterin Luxemburgs, Lydie Polfer übernahm das feierliche Durchschneiden des roten Bandes persönlich. Außerdem kamen zur Eröffnung Patrick Goldschmidt, Schöffe für Mobilität, sowie Serge Wilmes, erster Schöffe und Verantwortlicher für die wirtschaftliche Entwicklung und den Handel. Das zeigt auch die Bedeutung des neuen Standorts. Das Royal-Hamilius besticht vor allem durch seine einzigartige Mischung aus Büro, Wohnen, Gastronomie und Einzelhandel. Dazu zählt unter anderem auch die renommierte Galerie Lafayette, die dort eine weitere Dependance eröffnet und zuletzt auf der MAPIC 2018 zum Retailer des Jahres gekürt wurde. Aber auch das Parkhaus wartet mit einer besonderen Attraktion auf: Jede der sechs unterirdischen Parkebenen wurde von einem anderen Künstler gestaltet – so wird aus dem Parkhaus eine Kunstgalerie. Ein Besuch lohnt sich also gleich aus mehreren Gründen.

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Case Study

 

Von der analogen in die digitale Welt

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Mit der Entwicklung und Einführung von APCOA FLOW wurde nicht nur ein neuer Service eingeführt, vielmehr hat die digitale Transformation des gesamten Unternehmens begonnen: vom analogen Parkraumbewirtschafter zum digitalen Serviceprovider. Die App wurde bereits in vier Ländern erfolgreich eingeführt – Deutschland, Italien, Dänemark und Norwegen – und das in einer Rekordzeit von nur sechs Monaten. Die Einführung in Schweden und Österreich sowie in weiteren Landesgesellschaften ist bereits in Vorbereitung. Hinter allem steht eine API basierte digitale Plattform, die völlig neue Möglichkeiten bei der Entwicklung und Vermarktung von Mobilitätsdienstleistungen bietet. 

Inzwischen nutzen bereits mehr als 100.000 Kunden APCOA FLOW und genießen die Vorzüge des ticketlosen, bargeldlosen und stressfreien Parkens. Der Service wird unter Einbeziehung der Kundenanforderungen stetig verbessert und ausgebaut. Unter anderem erlaubt sie den direkten Austausch mit den Nutzern – und damit auch die Anpassung des Angebots exakt auf deren Wünsche. Basierend diesen spezifischen Kundenanforderungen können in Italien seit Anfang November über die App auch Parkplätze am Straßenrand bezahlt werden. Für Geschäftskunden in allen Märkten besteht zudem seit neuestem die Möglichkeit neben dem privaten Nutzerprofil auch ein Geschäftskundenprofil anzulegen, um die Parkgebühren einfach in die Reisekostenabrechnung aufnehmen zu können. Als weitere Funktion stehen Einzelhändlern ab sofort Rabatte und Gutscheine zur Verfügung, die sie ihren Kunden über die App gewähren können, wenn diese in ihrem Geschäft eingekauft haben. 

Zu den weiteren Möglichkeiten, die die skalierbare Datenplattform hinter der App bietet, gehören auch strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen. So können eigene Angebote auch Kunden anderer Unternehmen über angeboten werden – und umgekehrt. So kann APCOA FLOW beispielsweise auch von Leasingfahrzeugnehmern des Volkswagenkonzerns genutzt werden. Dahinter steht die Kooperation mit der sunhill technologies GmbH, einem Tochterunternehmen der Volkswagen Financial Service AG.

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Interview

 

Wie wollen wir leben?

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Das war der Titel der Podiumsveranstaltung bei der diesjährigen Expo Real, in deren Rahmen „neue Mobilitätskonzepte als integraler Teil nachhaltiger Quartiersentwicklung“ diskutiert wurden. Über die Zukunft der Mobilität sprach Frank van der Sant, COO der APCOA PARKING Group, unter anderem mit Dr. Carl Friedrich Eckhardt vom Kompetenzzentrum Urbane Mobilität von BMW und Hagen Kühn, ubitricity Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH.

Parkraummanagement als Teil der zukünftigen Mobilität: Wie könnte das aussehen?

Zukunftsfähiges Parkraummanagement versteht die Flächen als Mobility Hub, als Knotenpunkt für diverse Logistik- und Mobilitätsfunktionen. Beispielsweise in Form einer Basis für den Umstieg von einem Verkehrsmittel auf das andere, also vom Auto auf das E-Bike. Oder als Standort zum Laden von unterschiedlichen Elektrofahrzeugen. Was das Parkhaus auch als Basis für ganze Carsharing-Flotten interessant macht. Oder als Zustellbasis für Pakete – die per einmaligem Zugangscode direkt in den Kofferraum geliefert oder in einer Abholstation hinterlegt werden. All diese Services werden durch unsere skalierbare digitale Plattform ermöglicht, die wir auch für unsere App APCOA FLOW nutzen.

Inwiefern bietet diese auch die Basis für eine mögliche Zusammenarbeit mit anderen Teilnehmern des Panels?

Die Möglichkeiten sind dank der API-Schnittstellen der Plattform vielfältig – konkret auf die Diskussionspartner bezogen, wäre es beispielsweise möglich, unsere App APCOA FLOW in die Infotainmentsysteme von Car-Sharing Fahrzeugen zu integrieren. So könnten die Fahrer alle Services nutzen – sei es die Navigation zum nächstgelegenen Parkhaus, das ticketlose Ein- und Ausfahren oder die bargeldlose automatische Abrechnung via vorab hinterlegter Zahlungsmethode. Gleichzeitig bieten die Parkhäuser die Möglichkeit, E-Autos vor Ort zu laden. In diesem Zusammenhang wurde im Rahmen der Veranstaltung die Lösung einer besonders kleinen und günstigen Systemsteckdose als Ladepunkt diskutiert. Damit könnten wir deutlich mehr Lademöglichkeiten anbieten – und die Nutzung ebenfalls über APCOA FLOW abrechnen. Das alles könnte auch mit entsprechenden Bonussystemen kombiniert werden. Die Möglichkeiten sind auf Grund der Digitalisierung unserer Systeme also sehr vielfältig. 

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